„Gibt es jemanden, der Zugang zu Ihrem Haus haben könnte?“ fragte der Polizist.
Ich schüttelte den Kopf.
„Nein.“
Doch Mia sprach leise vom Sofa aus.
„Der Kabelmann war letzte Woche hier.“
Beide Beamten drehten sich zu ihr um.
„Welcher Kabelmann?“
„Er hat gesagt, er repariert das Internet.“
Mir wurde eiskalt.
Denn plötzlich erinnerte ich mich.
Ein Techniker einer Servicefirma war gekommen, um den Router zu überprüfen, der zufällig in Mias Zimmer stand.
Er war fast zwanzig Minuten lang allein oben gewesen.
Der Polizist nickte langsam.
„Wir werden dieses Unternehmen sofort kontaktieren.“
Später in dieser Nacht, nachdem Mia erschöpft neben mir auf dem Sofa eingeschlafen war, starrte ich auf die Fotos des Geräts, die die Polizei gemacht hatte.
Das Bett hatte sich „zu eng“ angefühlt, weil das versteckte Gerät von unten gegen die Matratze drückte.
Und die Bewegung, die ich auf der Kamera gesehen hatte, war nichts Übernatürliches gewesen.
Es war der kleine mechanische Motor im Inneren des Geräts, der sich aktivierte, wenn die Aufnahme startete.
Das bedeutete, dass in Mias Zimmer etwas viel Schlimmeres passiert war als ein kaputtes Bett.
Und wenn sie nicht immer wieder gesagt hätte, dass ihr Bett sich zu eng anfühlt …
hätte ich vielleicht nie um zwei Uhr nachts auf diese Kamera geschaut.