Nach der Arbeit sicherte ich mein Geld, packte das Wichtigste zusammen und bereitete alles Notwendige vor.
An diesem Abend erwähnte er beiläufig:
– Nicole hat bestätigt. Sie bringt Wein mit.
– Wie nett, sagte ich.
Er sah verwirrt aus. Ich blieb ruhig. Genau wie er es verlangte.
Die Erkenntnis
In dieser Nacht fand kein Schlaf den Weg zu meinen Augen.
Ich dachte an alles, was ich ignoriert hatte – seine Witze, seine Kontrolle, wie ich kleiner geworden war, um den Frieden zu wahren.
Ava hatte einmal gefragt: „Bist du glücklich?“
Nein, war ich nicht.
Ich spielte nur eine Rolle.
Die Party
Der Samstag kam. Die Wohnung füllte sich mit Menschen, Lachen und Musik.
Aber es fühlte sich nicht nach meiner Party an.
Um fünf Uhr klingelte es an der Tür.
Alle verstummten.
Derek bewegte sich – aber ich war zuerst da.
Nicole stand in der Tür. Schön. Selbstbewusst.
– Hi! Du musst Maya sein, sagte sie.
– Komm rein, antwortete ich herzlich.
Drinnen leuchtete Derek um sie herum, so wie er es seit Monaten bei mir nicht getan hatte.
Jenna flüsterte: „Geht es dir gut?“
– Schau nur, sagte ich.
In der nächsten Stunde war ich perfekt. Ich lächelte, spielte die Gastgeberin.
Derek beobachtete jede meiner Bewegungen, erwartete irgendeine Reaktion.
Ich gab ihm nichts.
Das machte ihn unruhig.
Einmal sah ich ihn und Nicole alleine lachend zusammen.
Ich ging mit Wein hin.
– Lasst uns anstoßen, sagte ich.
Der Raum wurde still.