Meine Verlobte bestand darauf, dass wir im Krankenhaus heiraten – Zwei Minuten vor den Gelübden packte eine ältere Frau meinen Arm und flüsterte: "Es wird noch schlimmer, wenn du es jetzt nicht herausfindest."

Ich habe endlich verstanden, warum Anna das getan hat.

Ich trat näher ans Bett und atmete tief durch.

"Ich heirate heute."

Meine Stimme blieb mir im Hals stecken. "Kommst du mit?"

Seine Augen weiteten sich. "Deine Hochzeit? Jetzt? »

"Wenn du dich stark genug fühlst. Es ist direkt im Flur, in der Kapelle. »

Er nickte so heftig, dass ihm ein paar Tränen über die Wangen liefen. "Ich will es mehr als alles andere."

Ich ging zurück in den Flur. Anna war immer noch da. Er ballte die Hände, während er auf seine Schuhe sah.

Es war das erste Mal, dass er sich unsicher wegen uns war, soweit ich weiß.

"Ich heirate heute. Kommst du? »

Er sah aus, als würde er darauf warten, dass ich gehe.

Ich blieb direkt vor ihm stehen. Er hob den Kopf, seine Augen suchten in meine nach dem kleinsten Anzeichen von Wut.

"Du hattest recht", sagte ich.